• Geoinformation,  Landwirtschaft

    Landesweite Erfassung von Ernteerträgen durch Kopplung von Satellitenbildern, Verwaltungsdaten und in-situ-Daten

    Aktualität, Flächenabdeckung und Kleinräumigkeit sind bedeutende Anforderungen an die Landwirtschaftsstatistik − sowohl heute, als auch in Zukunft. Um den steigenden Bedarf nach Daten mit diesen Eigenschaften zu bedienen, strebt die amtliche Statistik den Einsatz moderner Technologien an. Daher sind Fernerkundungsdaten, darunter insbesondere Satellitenbilder, zunehmend für die amtliche Statistik von Interesse. Eine große Rolle spielt dabei das Copernicus Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union und der Europäischen Weltraumorganisation. Aus diesem Programm eignen sich zur Datenerfassung für die Landwirtschaftsstatistik insbesondere Bilder der Copernicus Sentinel-2 Satelliten.

  • Landwirtschaft

    Repräsentativität ist kein Zufall – Verfahrensablauf der Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung

    Die Besondere Ernte- und Qualitätsermittlung (BEE) ist ein Verfahren, um Erntemengen zu ermitteln. Bei den hierbei verwendeten komplexen mathematischen Methoden spielt eine ausgeklügelte Mischung aus Stichprobenverfahren eine zentrale Rolle. Wie dieses ein Höchstmaß an Repräsentativität möglich macht, soll hier genauer beleuchtet werden. Von Jörg Führer, Hessisches Statistisches Landesamt In der amtlichen Statistik geht es darum, die komplexe Wirklichkeit abzubilden – und das mit verlässlichen und objektiven Daten. Im Fall der Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung erfolgt die Ertragsfeststellung nach festgelegten Vorgaben und geht damit über den Zufall hinaus, den man dabei vermuten könnte. Es findet eine systematische Auswahl der Betriebe und der Felder statt, für jede in die BEE einbezogene Fruchtart…